Ausflug zum Lohnbachfall

An einem verregnetem Wochentag zeitig in der Früh, noch in der Dunkelheit, bin ich los um ins Waldviertel zu fahren und den Lohnbachfall zu besuchen. Ich habe schon öfters davon gelesen und im Internet findet man auch einige Bilder von diesem Ausflugsziel. Bei meiner Ankunft hat es noch immer leicht geregnet und die Wälder waren in leichtem Nebel gehüllt. Durch den Regen waren die Wälder durchnässt und die Natur zeigte ein sattes Grün. Allgemein hat die Feuchtigkeit die Farben und Kontraste der Landschaft verstärkt.

 

Allerdings muss man beim fotografieren bei diesem Wetter sehr gut aufpassen. Die nassen Felsen sind verdammt rutschig, und auch so musste ich ständig aufpassen, das Equipment trocken zu halten. Ich hatte immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich das Stativ in den Bach gestellt habe und die Kamera eine Langzeitbelichtung über 5 Minuten macht. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn die Kamera im Wasser landet. Aber, es hat alles ohne Probleme geklappt. Nichts ist kaputt oder verloren gegangen.

Die Gegend am Lohnbachfall ist sehr fotogen, und es gibt auf kurzer Strecke so viele Motive und so viel zu entdecken, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Ich bin deshalb auch gar nicht weit gekommen und habe den Aufstieg über die Klettersteige eigentlich gar nicht gemacht.

Post Processing...

Bis auf leichte Farbanpassungen mit Kurven in Aperture 3, habe ich nicht viel am an den Bildern gemacht. Bei manchen Bildern habe ich noch die Schatten aufgehellt oder den Horizont gerade gerückt. Geschärft habe ich die RAW Bilder sowohl in Aperture 3, als auch in Photoshop beim Export der verkleinerten Bilder.