Landscape

Marienstein

Der Marienstein ist ein Aussichtspunkt in der Nähe von Mariazell, und bietet neben der wunderschönen Landschaft einen tollen Ausblick auf den Ötscher und die Ötschergräben. Da ich den Marienstein noch nicht kannte und ich ein paar Landschaftsfotos machen wollte, habe ich mich im Internet erkundigt und die kleine Wandertour vorbereitet. Nebenbei konnte ich bei dieser Gelegenheit gleich meinen neuen Fotorucksack testen. Zur Sicherheit habe ich mir eine Wanderkarte aufs Handy geladen und bin am Vortag noch einmal die Ausrüstung durchgegangen damit auch ja nichts fehlt oder schief gehen kann. Mitgenommen habe ich natürlich das Stativ, Weitwinkelobjektiv, Teleobjektiv, Polfilter und Fernauslöser.

 

Vom Parkplatz aus geht man ca. eine Stunde einen Waldweg zum Marienstein. Wenn man nebenbei fotografiert dauert das alles etwas länger. :)

Erinnert irgendwie an "The Walking Dead"

Kein Zug in Sicht. Hier fährt normalerweise die Mariazeller Bahn.

Im Hintergrund kann man die Gegend schon erahnen. Das Licht an diesem Morgen war auf jeden Fall toll.

Oben angekommen, ist erstmal Zeit für eine kleine Verschnaufpause.

Im Vordergrund die Ötschergräben und der Ötscher dahinter.

Leider hat sich das Wetter relativ schnell Richtung Regen verändert, und so habe ich nach ein paar Fotos wieder den Rückweg angetreten.

Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Wanderkarte hatte mir einige unnötige Höhenmeter erspart und der neue Fotorucksack hat ebenfalls gute Dienste geleistet und sämtliches Equipment schmerzfrei ans Ziel gebracht. Man glaubt ja gar nicht wie schwer so ein paar Objektive und Filter werden können. Ich hoffe die Fotos gefallen euch, und vielleicht seid ihr ja auch mal in dieser Gegend.

Ausflug zum Lohnbachfall

An einem verregnetem Wochentag zeitig in der Früh, noch in der Dunkelheit, bin ich los um ins Waldviertel zu fahren und den Lohnbachfall zu besuchen. Ich habe schon öfters davon gelesen und im Internet findet man auch einige Bilder von diesem Ausflugsziel. Bei meiner Ankunft hat es noch immer leicht geregnet und die Wälder waren in leichtem Nebel gehüllt. Durch den Regen waren die Wälder durchnässt und die Natur zeigte ein sattes Grün. Allgemein hat die Feuchtigkeit die Farben und Kontraste der Landschaft verstärkt.

 

Allerdings muss man beim fotografieren bei diesem Wetter sehr gut aufpassen. Die nassen Felsen sind verdammt rutschig, und auch so musste ich ständig aufpassen, das Equipment trocken zu halten. Ich hatte immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich das Stativ in den Bach gestellt habe und die Kamera eine Langzeitbelichtung über 5 Minuten macht. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn die Kamera im Wasser landet. Aber, es hat alles ohne Probleme geklappt. Nichts ist kaputt oder verloren gegangen.

Die Gegend am Lohnbachfall ist sehr fotogen, und es gibt auf kurzer Strecke so viele Motive und so viel zu entdecken, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Ich bin deshalb auch gar nicht weit gekommen und habe den Aufstieg über die Klettersteige eigentlich gar nicht gemacht.

Post Processing...

Bis auf leichte Farbanpassungen mit Kurven in Aperture 3, habe ich nicht viel am an den Bildern gemacht. Bei manchen Bildern habe ich noch die Schatten aufgehellt oder den Horizont gerade gerückt. Geschärft habe ich die RAW Bilder sowohl in Aperture 3, als auch in Photoshop beim Export der verkleinerten Bilder.

Aulandschaft

Vor ein paar Tagen war das Wetter ganz nach meinem Geschmack. Es war nicht zu kalt, dafür neblig und feucht. Genau das richtige Wetter um an einem Vormittag einen kurzen Besuch in eine Aulandschaft zu wagen und die Kamera mitzunehmen. Entstanden sind diese Bilder:

Stein

Wasser

Aulandschaft

Focus stacking

Manchmal möchte man bei Landschaftsaufnahmen auch etwas im Vordergrund scharf abgebildet haben. Das ist manchmal aber gar nicht so leicht. So habe ich heute mit dem 21mm Weitwinkel Objektiv versucht, die Landschaft an der Alten Donau sowie gleichzeitig die Steine im Wasser scharf zu fotografieren. Selbst mit einer kleinen Blende wie f22 brachte ich nicht alles scharf genug so wie ich es wollte. Abgesehen davon, hätte eine so kleine Blende wiederum andere Nachteile (Beugungsunschärfe) hervorgebracht. Dazu kam, dass ich mit der Kamera nicht näher zum Wasser konnte (Zu Hause kam mir dann noch die Idee mit einem horizontalen Panorama, aber dazu war es ohnehin zu spät). Um trotzdem ein Bild zu bekommen wie ich mir das vorgestellt hatte, habe ich 2 Aufnahmen gemacht und den Fokus jeweils auf Vorder- bzw. Hintergrund gesetzt. In der Nachbearbeitung habe ich dann beide Bilder durch den Rechner gejagt und mittels "Focus stacking" die Bilder zu einem zusammengefügt. Kleine Änderungen und Bearbeitungen haben dann mit Photoshop zu folgendem Ergebnis geführt.

AlteDonau

Blende f/11 - 1/15 sek. Belichtungszeit - ISO 100

Es mag nicht perfekt sein, aber für den ersten Versuch bin ich zufrieden. Falls Interesse besteht, kann ich auch die 2 Ausgangsbilder hochladen, wobei diese bis auf die unscharfen Bereiche, nicht wirklich spektakulär sind.

Mein bestes Bild

Seit ich fotografiere bzw. mich ernsthafter damit beschäftige laufe ich einem Bild nach das ich schon immer machen wollte. Bisher konnte ich nicht genau beschreiben was ich eigentlich wollte. Ich bin wahrscheinlich sogar einem Phantom hinterhergelaufen und war immer sehr kritisch mit meinen Bildern, weil sie meiner Meinung nach nie perfekt waren. Beim letzten spontanen Fotoausflug an den Neusiedler See hat sich das geändert. Geplant war, den Sonnenuntergang am See zu fotografieren und dabei vielleicht schöne Lichtstimmungen einzufangen. Da ich auch schon im Winter tolle Fotos an dem Ort machen konnte, wusste ich zumindest worauf ich mich einlasse. Nun, das Wetter hat gepasst, die Schaulustigen hielten sich in Grenzen und so konnte ich  in Ruhe die Landschaft fotografieren. Ich bin dann fotografierend hin und her gelaufen und habe hier und da ein Bild gemacht, bis sich die Sonne langsam aber sicher in Richtung Horizont geschoben hatte. Dazu kamen im letzten Moment noch ein paar kleine Wölkchen die den Himmel verzierten. Dann war der Augenblick gekommen. Knapp oberhalb der Hügel in der Ferne zeigte sich die Sonne ein letztes Mal und tauchte den Himmel und die Umgebung in sanfte Farben. Die Kamera war auf dem Stativ bereit, die Filter justiert und die Belichtungszeit eingestellt.

Ich drücke den Auslöser. *Klack* 3 Sekunden Spiegelvorauslösung verstreichen. *Klack* Der Verschluss öffnet. 30 lange Sekunden vergehen, während das Licht seinen Weg durch das Objektiv zum Sensor sucht. Ich versuche mich nicht zu bewegen, um ja nicht am Stativ oder an der Kamera anzukommen und das Bild vielleicht zu verwackeln. *Klack* Der Verschluss schließt sich. Weitere Sekunden vergehen, während die Kamera versucht das Bild mit der internen Software von eventuellen Sensorrauschen zu befreien. Dann endlich leuchtet das Kontrolllämpchen an der Rückseite der Kamera. Das Bild wird auf die Speicherkarte geschrieben. Da ich nicht bis nach Hause warten kann, kontrolliere ich das Bild am Kameradisplay, und weiss sofort das Bild ist definitiv gelungen.

Die Mühe hat sich gelohnt, ich habe mein Ziel erreicht. Ich mache noch ein paar andere Aufnahmen, auch mit anderer Brennweite, während die Sonne komplett hinter dem Horizont verglüht. Danach fahre ich nach Hause um die Bilder auf den Computer zu übertragen und zu sichern. Ich weiss nicht ob es mein bestes Bild ist, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Bild wird auf jeden Fall noch ausbelichtet und irgendwo aufgehängt.

Wie gefällt euch das Bild? Habt ihr auch ein Bild das ihr schon immer machen wollt und es klappt einfach nicht?

Podersdorf Sonnenuntergang

Blende f/11 - 30 sek. Belichtungszeit - ISO 100

Wasserschloss Pottendorf

Wie versprochen zeige ich euch heute die Bilder vom Wasserschloss Pottendorf. Eigentlich ist es ja eher eine Ruine. Schade um das schöne Gebäude. Deshalb hat auch die Gemeinde Pottendorf vor ein paar Jahren das Schloss inklusive Park erworben und kümmert sich nun um die Sanierung und Restaurierung. Der Park ist sehr ruhig und man könnte dort wahrscheinlich Stunden fotografierend verbringen.

 Zurück zu den Fotos. Ich habe beim fotografieren bemerkt, daß mein alter Kabelauslöser der D80 nicht auf den Anschluss der D600 passt, und ich mit dem Selbstauslöser nicht länger als 2 Minuten belichten konnte. Ich musste also Kompromisse eingehen, aber ich bin mit dem Ergebnis trotzdem recht zufrieden.

Pottendorf schloss3

Pottendorf schloss4

Pottendorf schloss2

Pottendorf schloss1